Biogasabfallanlage Namakkal, Indien

Mabagas Biogasabfallanlage Namakkal, Indien

Unser internationales Engagement

Mit unserer 50%-Beteiligung an der IOT Mabagas haben wir in Südindien im Dezember 2012 unsere Biogasabfallanlage mit 2,4 MWel in Betrieb genommen. Die Anlage erzeugt aus jährlich bis zu 120.000 Tonnen Hühnermist und sonstigen organischen Rest- und Abfallstoffen aus der Region Strom, Wärme und Dünger. Damit verzichtet IOT Mabagas Private Ltd. bewusst auf die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, um eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion zu vermeiden.

Die Anlage ist eine einstufige Nassfermentationsanlage, bestehend aus vier Fermentern mit einem Gesamtvolumen von 16.000 m³. Im laufenden Betrieb können mit dieser Kapazität etwa 8 Mio. m³ bzw. 40 Mio. kWh Biogas pro Jahr erzeugt und anschließend mittels zweier Blockheizkraftwerke von je 1,2 MWel in Strom umgewandelt werden.

Bei vollem Betrieb wird die Anlage ausreichend elektrischen Strom produzieren können, um damit den jährlichen Bedarf von mehr als 5.000 indischen Haushalten abzudecken. Die bei dem Prozess entstehenden Gärreste werden separiert, sonnengetrocknet und anschließend als Düngemittel auf den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt.


Die Biogasabfallanlage in Namakkal, Indien, ist ein Carbonbay Gold Standard CDM Projekt: » zum Video unserer Schwestergesellschaft Carbonbay

KEY FACTS IM ÜBERBLICK
StandortNamakkal, Indien
InbetriebnahmeDezember 2012
AnlagentypEinstufige Nassfermentationsanlage, vier Fermenter, Gesamtvolumen 16.000 m³ (2x 3.200 m³, 2x 4.800 m³)
VerfahrenMesophile Vergärung
Leistung2,4 MWel (2 Blockheizkraftwerke à 1,2 MWel)
Inputmaterial Bis zu 120.000 t/a organische Abfall- und Reststoffe, v.a. Hühnertrockenkot und Rückstände der örtlichen Stärke- und Zuckerindustrie
Geplante Menge Biogas (Output)40 Mio. kWh/a bzw. 8 Mio. m³/a
Entspricht der Deckung des Strombedarfs folgender Anzahl Haushalte in Indien5.000
BesonderheitenGärreste-Verwertung: Einsatz als Düngemittel auf den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen nach Separation und Sonnentrocknung

Stand: 28.02.2013